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18 -May -2012 - 21:35

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N 53° 20.848 / E 7° 02.219 - Survival an der Knock


Das Survival Seminar am 22. und 23. August 2009 an der Knock bei Emden, war ein totaler Erfolg. Gerrit Baltrusch und Jörg Gerdes vom Sporting-Emden richteten das erste Survival Seminar der Budo Akademie Europa in Emden aus.

Insgesamt über zwanzig Anhänger des Survival aus den Sportschulen ATK´s Blumenthal, Ronin Assault, SDS-Wilhelmshaven und dem Sporting-Emden reisten zu diesem Seminar an. Selbst BAE-Präsidentin Hanna Weiland, EDC-Präsident Norbert Fritz und Survival Bundeslehrwart Walter Wördemann erschienen zu diesem etwas anderem Wochenende an der Emder Knock.

In den zwei Tagen des Seminars standen die Themen:
- Geocaching
- Fallenbau
- Wildschweingrillen am Spieß
- Schrotflinten schießen auf Tontauben und
- Bootbau auf dem Programm.

Geocaching

Die erste Aufgabe für die Teilnehmer des Seminars war, anhand von verschiedenen Rätselfragen und Koordinaten, 15 Wegpunkte auf ca. 8 km rund um die Knock zu finden und sich zu einem "Schatz" vorzuarbeiten. Als Hilfsmittel stand den Aktiven hierbei ein GPS-Gerät zur Verfügung, in welches jeweils die Koordinaten für den nächsten Wegpunkt eingtragen werden mussten. Wer aber meint, es sei aufgrund der modernen Technik ein leichtes gewesen alle Wegpunkte zu finden, der irrt sich. Denn die Gruppen sind mit einem Zeitunterschied von zwei Stunden zwischen der ersten und "letzten" Gruppe  wieder in das Lager zurückgekehrt.

Um die Vielzahl der benötigten GPS-Geräte sicher zu stellen, wurden von der Firma Optik "Bachmann" GPS-Geräte der Marke Garmin für die Dauer des Seminars als Leihgabe bereit gestellt. Der Firmeninhaber Ralf Bachmann zeigte großes Interesse an dieser Aktion, da er in seiner Freizeit selbst begeisteter "Geocacher" ist.

Nochmals, vielen Dank für die Unterstützung!

Fallenbau

In den Abendstunden das ersten Tages, unterwies der Jäger und Fallensteller Manfred Hallwass die Anwesenden im Fallenbau. Hierbei wies er ausdrücklich auf bestehende Sicherheitsvorschriften für Mensch und Tier hin. Vorgestellt wurden verschiedene Fallenarten, solche in den denen ein Tier gefangen und wieder ausgesetzt werden kann, sowie Fallen, welche zum sofortigen Tod eines Tieres führen.

Wildschweingrillen am Spieß

Der Tag wurde mit dem sehnsüchtig erwarteten Wildschweingrillen ausgeleutet. Die durch die täglichen Aktivitäten erschöpften Survivler kräftigten sich an einem knusprigen und gut gewürzten Wildschwein, welches professionell zubereitet wurde, um dann über einem Buchenholzfeuer zu garen.

Delfsail

Als "Verdauungsmarsch" ging es dann vom Campingplatz zum Schöpfwerk an der Knock um das Feuerwerk der Regatta "Delfsail" in Delfziel zu betrachten. Nach der Rückkehr zum Lager wurde der Tag mit einem gemütlichen Zusammensein am Lagerfeuer beendet.

Sonntagmorgen: Gymnastik

Um die müden Knochen am nächsten Morgen in Schwung zu bringen, weckte Jörg G. die Teilnehmer und startete den Tag mit einem kleinen Trainingslauf und einer SV-Einheit auf einem Volleyballfeld. Anschließend konnten die Teilnehmer sich Duschen und eine Stärkung für die kommenden Aktivitäten zu sich nehmen.

Schrotflintenschießen am Trapstand

Nach dem Frühstück ging es dann zum Trapstand der Jägerschaft in Emden. Nach einer gründlichen Sicherheitsbelehrung, welche durch Gerrit B. durchgeführt wurde, hatte jeder Teilnehmer mit dem Schrotgewehr auf 15 Tontauben zu schießen. Nachdem die Standaufsicht den Stand freigegeben hatte und die Versicherungskarten ausgefüllt waren, wurde dann nacheinander in Fünfergruppen auf die Tontauben gezielt, geschossen und nicht immer getroffen, denn auch hier erlebten die Teilnehmer eine kleine Überraschung. Auch wenn man im "Volksmund" sagt mit einem Schrotgewehr kann man nicht vorbeischießen, hier wurde man eines besseren belehrt. Selbst BAE-Präsidentin Hanna Weiland ließ es sich nicht nehmen, 15 Tontauben zu jagen. Und auch hier bewies die längjährige Jiu-Jitsu- und AKT-Kämpferin ihre Willensstärke und Zielsicherheit.

Bootbau

Nachdem alle wieder ins Lager zurückgekehrt waren, wurde den Teilnehmern noch die Aufgabe gestellt, aus Rohrleitungen und reissfesten Stoffbahnen ein Boot / Floß zu bauen. Leider reichte die Zeit nicht mehr, um dieses dann auch zu Wasser zu lassen. Aber alle Teilnehmer forderten Baltrusch und Gerdes auf, dieses als festen Seminarpunkt für ein zukünftiges Seminar mit aufzunehmen.

Geschafft!

Zum Abschluss des Seminars bedankten sich die beiden Ausrichter Gerrit B. und Jörg G. bei den Teilnehmern für das hohe Interesse und die gute Stimmung an den zwei Tagen.

Als besonderes Bonbon erhielten die Teilnehmer neben einer Teilnehmerurkunde, Medaillen (Platz 1-3) für das Geocachingspiel. Die einzelnen Gruppen erhielten für jeden richtigen Wegpunkt und nach zeitlicher Rückkehr ins Lager verschiedene Punkte. Den ersten Platz belegten: Stefan Knapp (SDS-Wilhelmshaven), Peter Schütz (Sporting-Emden), Dagmar Rühlke (Sporting-Emden) und Christin Senf (ATK´s-Blumenthal).

 

Vom Sporting-Emden nahmen an diesem Seminar neben Gerrit Baltrusch und Jörg Gerdes, Dagmar Rülke, Aiko Haak, Peter Schütz und Julian Pawlik teil.

Dagmar und Aiko nutzen das Seminar, um Ihre erste Prüfung "25 N" im Survival zu  absolvieren - Herzlichen Glückwunsch

Weitere Eindrücke vom Seminar unter: [-->]

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Was ist Geocaching?

Geocaching (griechisch: geo „Erde“ und englisch cache „geheimes Lager“)
ist in Deutschland eine GPS-Schnitzeljagd, also eine Art elektronische Schatzsuche oder Schnitzeljagd.
Die Verstecke („Geocaches“, kurz „Caches“) werden anhand geographischer Koordinaten im Internet
veröffentlicht und können anschließend mit Hilfe eines GPS-Empfängers gesucht werden.

Ein Geocache ist in der Regel ein wasserdichter Behälter, in dem sich ein Logbuch sowie verschiedene
Tauschgegenstände befinden. Jeder Besucher trägt sich in das Logbuch ein, um seine erfolgreiche Suche
zu dokumentieren. Anschließend wird der Geocache wieder an der Stelle versteckt, an der er zuvor gefunden
wurde. Der Fund wird im Internet auf der zugehörigen Seite vermerkt und gegebenenfalls durch Fotos ergänzt.
So können auch andere Personen – insbesondere der Verstecker oder „Owner“ (englisch „Eigentümer“) –
die Geschehnisse rund um den Geocache verfolgen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Geocaching
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Bild 1 oben rechts = Manfred Hallwass beim Aufstellen einer "Zugfalle"
Bild 2 oben rechts = Ralf Bachmann und Jörg Gerdes bei der Übergabe der Garmin-Geräte
Bild 3 oben rechts = Gerrit Baltrusch bei den ersten Vorbereitungen zum Trapschießen
Bild 4 oben rechts = Hanna Weiland und Gerrit Baltrusch, bei der Einweisung am Trapstand
Bild 5 oben rechts = Inhalt einer Schrotpatrone, Erklärung bei der Einweisung
Bild 6 Mitte links = Technik auf dem Vormarsch beim Survival
Bild 7 Mitte rechts = Manfred Hallwass Erklärt eine Lebendfalle
Bild 6 unten links = Stefan Knapp als "Grillmeister" :-)
Bild 7 unten rechts = Selbstverteidigung am Sonntagmorgen mir Jörg Gerdes
Bild 8 unten links = Bootbau - Ein Spaß für alle!
Bild 9 unten rechts = Das Lager in den frühen Morgenstunden
Bild 10 unten links = Die Teilnehmer des Sporting-Emden
Bild 11 unten rechts = Die Teilnehmer des Seminars

 

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