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Eine Gruppe von 15 Budoka traf sich zum Bo-Jutsu regioSeminar der Budo-Akademie-Europa beim ATK-SV L.E. von Günther Kolb.
Zum Aufwärmen und zum Überwinden des zum teil ersten Kontakts mit der "Waffe" Stock, unterwies Seminarleiter J. Gerdes (2. Dan) die Teilnehmer mit sogenannten Sinawalliübungen aus dem Arnis ohne (Hand gegen Hand) und mit Stock.
Der Technikteil bestand in der ersten Hälfte des Seminars in Grundschlägen und -Blöcken mit dem Kurzstock (ca. 60 cm), sowie in Abwehr- und Entwaffnnungstechniken gegen Angriffe mit einen sowie mit zwei Stöckern.
In der zweiten Hälfte des Seminars, wurden die Teilnehmer in zwei Gruppen aufgeteilt.
Die erste Gruppe vertiefte die bisher erlernten Fähigkeiten mit dem Kurzstock und erlernte weitere neue Techniken, wobei Gerdes hierbei verstärkt den Kurzstock für Hebeltechniken im Technikabschluss benutzte.
Die zweite Gruppe beschäftigte sich mit dem Langstock. Hierbei wurde nicht die Selbstverteidiung betrachtet, sondern der partnerlose Kampf, der Kampf gegen sich selbst - in der Kata.
Stück für Stück erlernten die Teilnehmer der Gruppe 2 die erste Langstockform "Zu Ken", im Bo-Jutsu System der BAE.
Während der zwei Einheiten des Seminars, erklärte Jörg Gerdes immer wieder die Zusammenhänge zwischen den waffen- und waffenlosen Künsten, bei dem Kurz- sowie bei dem Langstock. Auch kombinierte er immer wieder Elemente aus dem Jiu-Jitsu und des Karate mit Elementen des Stockkampfes. Um aber auch altgediente Budoka immer wieder zum Erstaunen und zur Verzweiflung zu bringen, schreckte Gerdes während des gesamten Seminars nicht davor zurück immer wieder tief in die "Bo-Jutsu Trickkiste" zu greifen.
Nach vier spannenden und lehrreichen Stunden verabschiedeten Günther Kolb und Jörg Gerdes die Seminarteilnehmer, bedankten sich für Ihren hohen Trainingseinsatz und wünschten allen eine gute Heimreise.
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