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18 -May -2012 - 21:11

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Jiu-Jitsu Kampfrichterausbildung in Wolfschlugen

Am 28. Januar fand in Wolfschlugen die Kampfrichter-Ausbildung für Jiu-Jitsu-Classic und Jiu-Jitsu-Modern statt.
Ausrichter war die Kampfkunstschule Wolfschlugen die neben dem Trainingsraum auch für die nötige Ausstattung an den Kampfgericht-Tischen und die entsprechende Mattenfläche sorgte. Aus den BAE-Schulen aus Geretsried, Augsburg, Schurwald-Rems, Neckarhausen und Wolfschlugen waren 14 Teilnehmer zu diesem Seminar angereist.

Die Dozenten, JJ-Kampfrichterreferent Claude Weiland und JJ-Bundestrainer Jörg Gerdes erläuterten den Lehrgangsteilnehmern zu Beginn im theoretischen Teil die einzelnen Punkte aus der Kampfrichterordnung sowie den BAE-Wettkampfregeln für „JJ-Classic“ und „JJ-Modern“.

Zudem gab es für die Anwesenden mit kleinen Rechenbeispielen Anleitung, wie Wettkampflisten zu erstellen und richtig zu führen sind. Um die Kampfrichter auf der Matte richtig fit zu machen führte Claude Weiland mit den Teilnehmern kurzerhand einen Reaktionstest mit den soeben gelernten Kampfrichter-Handzeichen durch. Nach etlichen Kampfpunkt-, Siegpunkt-, Kämpft-, Verwarnung- und Disqualifikations-Zeichen, kam dann die erste verdiente Pause. Schwerpunkt war es in diesem Jahr, den praktischen Anteil der Ausbildung größer zu gestalten. Über unterschiedliche, nachgestellte Wettkampfsituationen, wurden den Anwesenden anschaulich, gefährliche oder unklare Situationen erläutert.

Die zahlreichen Fragen der Teilnehmer brachten viele Interessante Dinge hervor und machten diesen Lehrgang zu einem erfolgreichen Ausbildungstag. Über einen Videofilm einer mitgefilmten Jiu-Jitsu-Wettkampfbegegnung, den Bundestrainer Jörg Gerdes vorführte, konnten sich die neuen Kampfrichter ein Bild machen, was auf der Matte alles passieren oder schiefgehen kann. Sehr lehrreich in diesem 6-stündigen Seminar, wurde es dann im praktischen Teil, als die Teilnehmer in nachgestellten Wettkampfsituationen als Kampfgericht und Kampfrichter arbeiten mussten. Hier wurde es so manchem erst bewusst dass es so einiges an Übung und Erfahrung bedarf bis die jeweilige Situation erkannt ist und das korrekte Handzeichen gegeben wurde. In der abschließenden Gesprächsrunde zeigten sich die Lehrgangsteilnehmer mit den Referenten und dem Ausbildungstag sehr zufrieden.

Wir sind sehr gespannt, auf welchen Turnieren uns die neuen Kampfrichter aus dem Süden in Zukunft verstärken werden.

Text & Fotos: Andreas Walter

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